Psychische Krisen bei Kindern

Die Zahlen sind alarmierend. Ein aktueller Artikel der Main-Post berichtet: In Unterfranken melden sich immer mehr Familien bei Jugendämtern und Beratungsstellen – wegen schwerer seelischer Belastungen ihrer Kinder. Es geht um Ängste, Depressionen, Schulverweigerung, manchmal sogar um Suizidgedanken.

Heike Richardt, Fachabteilungsleiterin Soziale Dienste im Jugendamt Würzburg, sagt: "Die Rucksäcke, die die Kinder mitbringen, werden immer größer."

Hinter jeder Statistik steckt eine Familie, die kämpft. Ein Kind, das leidet. Eltern, die verzweifelt sind und nicht wissen, wie sie helfen können.

Wenn dein Kind gerade in einer psychischen Krise steckt – ob Schulverweigerung, Ängste, depressive Episoden oder Selbstverletzung – dann ist dieser Artikel für dich.

Die psychischen Belastungen nehmen zu

Die Belastungen, unter denen Kinder heute leiden, sind vielfältig. Der Main-Post Artikel zitiert Expertinnen aus der Region, die ein klares Bild zeichnen:

Früher standen Erziehungsprobleme im Vordergrund. Heute dominieren psychische Krisen.

Die Ursachen sind vielfältig:

  • Belastende Pandemie-Erfahrungen
  • Ständige Verfügbarkeit digitaler Medien
  • Finanzielle Sorgen und Armut
  • Trennungen und Scheidungen
  • Globale Krisen (Krieg, Klimawandel)
  • Massive Zukunftsängste

Das Ergebnis: Immer mehr Kinder leiden unter Ängsten, Depressionen, Schulverweigerung und sogar Suizidgedanken. Viele Kinder sind bereits in psychiatrischer Behandlung, wenn sich jemand ans Jugendamt wendet.

Stefanie Frahsek, Leiterin der städtischen Erziehungs- und Familienberatungsstelle Würzburg, berichtet: "Seit Corona suchen viele Jugendliche mit Schulangst oder Schulverweigerung unsere Hilfe."

Warum das System an seine Grenzen kommt

Die Fachleute sind überfordert. Therapeuten haben Wartelisten von 4-6 Monaten. Kinder pendeln zwischen Klinik, Jugendhilfe und Elternhaus – ohne dass sich ihre Situation dauerhaft stabilisiert.

Bianca Krammel, Leiterin des Allgemeinen Sozialen Dienstes in Bad Kissingen, erklärt: "Es treten häufig mehrere Störungsbilder gleichzeitig auf. Und Familien müssen oft vier bis sechs Monate auf einen Therapieplatz warten."

Das ist das zentrale Problem: Das System reagiert auf Krisen, die bereits entstanden sind. Aber was ist mit den Eltern, die jetzt, in diesem Moment, nicht wissen, wie sie ihrem Kind helfen können? Was ist mit den Familien, die nicht wissen, dass es einen anderen Weg gibt?

Was Eltern konkret tun können

Hier ist die gute Nachricht: Es gibt einen Weg. Eltern sind nicht hilflos. Mit den richtigen Werkzeugen und Strategien können sie ihr Kind durch die Krise begleiten – und gestärkt hervorgehen.

1. Erkenne die Warnsignale früh

Psychische Krisen bei Kindern zeigen sich oft schleichend:

  • Plötzliche Schulverweigerung oder Schulangst
  • Veränderungen im Essverhalten
  • Schlafstörungen
  • Rückzug von Freunden
  • Reizbarkeit oder Traurigkeit
  • Selbstverletzung oder selbstverletzendes Verhalten

Je früher du diese Signale erkennst, desto früher kannst du handeln.

2. Bleib selbst ruhig und stabil

Das ist für dich selbst. Dein Kind braucht deine Ruhe. Wenn du panisch wirst, verstärkt das die Angst deines Kindes. Atme. Zähle bis 10. Bleib der Fels in der Brandung.

Das bedeutet nicht, dass du perfekt sein musst. Es bedeutet, dass du dich selbst regulierst – damit du dein Kind regulieren kannst.

3. Validiere statt zu urteilen

Wenn dein Kind sagt "Mir ist mulmig vor der Schule" oder "Ich kann nicht aufstehen", dann ist das nicht Faulheit. Das ist ein Schmerzsignal.

Statt zu sagen: "Reiß dich zusammen!" sage: "Ja, dir ist mulmig. Und das ist okay. Ich bin hier."

Validierung ist der erste Schritt zur Heilung.

4. Finde das Monster

Frag nicht: "Warum willst du nicht zur Schule?" Frag präzise: "Was genau macht dir heute Angst?"

Ist es Mobbing? Leistungsdruck? Soziale Angst? Trennungsangst? Wenn du das Monster findest, kannst du es bekämpfen.

5. Nutze praktische Werkzeuge

Es gibt bewährte Methoden, die funktionieren:

  • Atemtechniken zur Regulation des Nervensystems
  • Systemische Aufstellungsarbeit um Familienmuster zu verstehen
  • NLP-Techniken um negative Gedankenmuster zu durchbrechen
  • Salutogenese um Ressourcen zu aktivieren

Diese Werkzeuge sind nicht kompliziert. Sie sind praktisch und alltagstauglich.

Unsere Arbeit mit Familien in Krisen

Wir sind Thomas und Sonja Rapp. Wir leben in Grünsfeld und arbeiten mit Familien in psychischen Krisen. Wir kennen diese Krisen nicht nur theoretisch – wir haben sie selbst durchlebt.

2011 kam unsere Patchwork-Familie in eine massive Krise. Mobbing in der Schule, depressive Episoden bei unseren Kindern, Verdachtsdiagnosen wie ADS, Veränderungen im Essverhalten. Wir saßen nachts wach und fragten uns: "Was haben wir falsch gemacht? Sind wir schlechte Eltern?" Wir waren verzweifelt.

Aber wir haben auch gelernt: In jeder Krise liegt eine Chance. Wir haben die Werkzeuge gelernt, die funktionieren. Der Wendepunkt kam, als wir beschlossen, uns unabhängiger zu machen von Ärzten und Therapeuten und selbst handlungsfähig zu bleiben.

Wir begannen Ausbildungen im Bereich NLP, Hypnose, Coaching, Salutogenese, Persönlichkeitsdiagnostik und systemischer Arbeit. Was als verzweifelter Versuch begann, unseren eigenen Kindern zu helfen, wurde zur Lösung für unsere familiären Herausforderungen – und zur Basis für die K.I.D.S.-Methode.

Heute begleiten wir hunderte von Familien durch ihre schwierigsten Zeiten. Wir arbeiten nicht mit Symptomen. Wir arbeiten mit den Ursachen. Und wir geben Eltern konkrete Strategien in die Hand, die sofort funktionieren.

Warum wir anders sind

Wir sind keine Schönwetter-Coaches. Wir gehen an die Themen, an die sich sonst niemand herantraut. Wenn dein Kind sich selbst verletzt, wenn die Schulverweigerung seit Monaten anhält, wenn die Partnerschaft am Zerbrechen ist – dann sind wir da.

Wir leben, was wir lehren. Wir sind nicht perfekt. Aber wir sind ein paar Jahre an Erfahrung voraus – und genau diese Erfahrung geben wir weiter.

Wir arbeiten nach bewährten Prinzipien. Unsere Arbeit basiert auf universellen Gesetzen und bewährten Methoden. Wir nutzen NLP, systemische Aufstellungsarbeit, Salutogenese und die K.I.D.S.-Methode, um Familien zurück in ihre Kraft zu führen.

Die Hoffnung liegt bei den Eltern

Der Main-Post Artikel zeigt ein wichtiges Problem. Aber es zeigt auch etwas anderes: Die Hoffnung liegt bei den Eltern.

Eltern sind nicht hilflos. Sie haben die Kraft, ihre Kinder durch jede Krise zu führen – wenn sie die richtigen Werkzeuge haben.

Das ist unsere Mission: Eltern zu zeigen, dass sie nicht allein sind. Dass sie nicht schuld sind. Und dass sie die Kraft in sich tragen, ihre Familie durch jede Krise zu führen.

Mach dein Licht an. Das ist nicht nur der Titel unseres eBooks. Es ist eine Einladung. Eine Einladung, wieder Hoffnung zu haben. Wieder zu glauben, dass es einen Weg gibt.

Was du jetzt tun kannst

Wenn dein Kind gerade in einer psychischen Krise steckt, dann bist du nicht allein. Es gibt einen Weg. Und es gibt Menschen, die dich begleiten können.

Hier sind drei konkrete Schritte:

Schritt 1: Verstehe, was wirklich los ist

Finde das Monster. Was genau macht deinem Kind Angst? Wenn du das weißt, kannst du handeln.

Schritt 2: Lerne die Werkzeuge

Es gibt bewährte Methoden, die funktionieren. In unserer kostenlosen K.I.D.S. Masterclass zeigen wir dir, wie du dein Kind konkret unterstützen kannst.

Schritt 3: Begleite dein Kind durch die Krise

Mit den richtigen Werkzeugen und Strategien könnt ihr gestärkt hervorgehen. Nicht nur überleben – sondern wachsen.

KOSTENLOS: Das eBook "Mach Dein Licht an"

Du möchtest wissen, wie du dein Kind konkret unterstützen kannst? Unser kostenloses eBook zeigt dir die ersten Schritte – praktisch, alltagstauglich, wirksam.

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MASTERCLASS: K.I.D.S. Krisenintervention für Eltern

In dieser Live-Masterclass zeigen wir dir:

  • Wie du die Warnsignale erkennst
  • Wie du dein Kind konkret unterstützt
  • Welche Werkzeuge wirklich funktionieren
  • Wie du selbst stabil bleibst

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Du bist nicht allein

Wenn dein Kind in einer psychischen Krise steckt – ob Schulverweigerung, Ängste, depressive Episoden oder Selbstverletzung – dann sind wir da. Wir zeigen dir, dass es einen Weg gibt.

Mach dein Licht an.

WICHTIGER HINWEIS

MindShift Connect und auch die Coachings von Sonja & Thomas Rapp ersetzen keine professionelle medizinische oder therapeutische Behandlung. Sie sind als wertvolle Ergänzung zu verstehen.

Bei akuten Krisen oder suizidalen Gedanken wenden Sie sich bitte umgehend an professionelle Hilfe:

Allgemeiner Notruf: 112

Telefonseelsorge (24/7): 0800 111 0 111 oder 0800 111 0 222

Elterntelefon: 0800 111 0550

Kinder- und Jugendtelefon: 116 111


Quellen:

Main-Post: Psychische Krisen bei Kindern – Was Jugendämter und Beratungsstellen in Unterfranken berichten

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